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Der schurkische Magier Kolungo bedroht ein Amazonenvolk, dieses schickt also Personal auf die Suche nach einem magischen Schwert. Mit dem soll dem Blitzfinger Einhalt geboten werden. Unterwegs trifft Kriegerin Dyala auf weitere halbnackte Damen, hässliche Matschgesichter, die einen Baum anbeten und darf sich noch mit den Rachegedanken einer Kollegin herumärgern.

Die Geschichte ist aus dem Fantasyschrottbaukasten, die Dialoge stehen dem in nichts nach. Dieser günstig von Roger Corman in Argentinien produzierte Quatsch fühlt sich trotz seiner überschaubaren Laufzeit dazu noch so viel länger an. Ein ziemliches Gestümpere auf allen Ebenen erwarten den Müllfilm-Aficionado.
Leicht bekleidete Darstellerinnen mit egalen Namen, deren Talent so blank in der Sonne blitzt wie ihre Hupen, die sie entblößen. Billige Kulissen, auf die selbst eine drittklassige Kindergartenbastelgruppe nicht stolz wäre und eine Inszenierung, die den völlig stupiden Plot als genau solchen entlarvt. Hier greift nicht viel ineinander, hier macht kaum was (freiwillig) Spaß, das kann man sich nicht einmal schönsaufen. Denn trotz aller aufgezählter Punkte wiegt eine Sache noch schwerer: das Teil ist einfach stinklangweilig. Es ist eine Qual, diesen Dummfug durchzustehen, da hilft auch das gelegentliche Blankziehen nichts mehr.

Was soll man da noch groß schreiben? Das Teil ist öde, witzlos und schrottig. Nicht einmal unter Zuhilfenahme von Drogen, Persil oder einer Kreissäge unterhaltsam.

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