King of Queens
In King of Queens geht es um das noch recht junge Ehepaar Doug und Carrie, die gegensätzlicher nicht sein können.
Er: Dick, recht faul, leicht tollpatschig und teilweise unbeholfen, aber sehr nett und liebenswürdig
Sie: Schön und Sexy, ehrgeizig, clever aber auch ziemlich zickig.
Doch Gegensätze ziehen sich an und so führen sie ein ziemlich glückliches Leben. Daran kann auch Carries Vater nichts ändern, der durch seine vorlaute, sehr eigenwillige Art für viel Chaos sorgt.
Ich halte die Serie für eine der besten Comedyserien seit langem. Auch wenn natürlich vieles übertrieben und überspitzt wird, wirkt die Serie echt und wie aus dem Leben.
Doug und Carrie sowie ihre Freunde und Bekannten erleben meist ganz alltägliche Dinge: Beziehungsstress, Probleme auf der Arbeit, Streik, Ärger mit den Nachbarn usw. Daraus werden herrlich witzige Stories gestrickt die einfach prima unterhalten.
Obwohl KotQ auch schon einige Staffeln alt ist, hat die Qualität noch nicht nachgelassen. Im Gegenteil, die Serie überbietet sich immer wieder selber.
Ein weiteres riesiges Plus sind auch die sympathischen und sehr unterschiedlichen Charaktere:
Kevin James spielt Doug einfach irre gut und jeder etwas faule Mensch, ob dick oder Dünn, kann sich gut mit ihm identifizieren. Ebenfalls klasse und zusätzlich noch sehr sexy, Leah Remini, der die Gratwanderung zwischen unsympathischer Zicke und liebenswürdiger Traumfrau toll gelingt.
Highlight der Sendung aber Jerry Stiller, als Carries Vater Arthur, der im Keller wohnt. Mit seinen Aktionen und Sprüchen sorgt er immer wieder für laute Lacher. Vor allem wenn er sich mal wieder mit Doug streitet oder etwas von ihm will bleibt kein Auge trocken.
Ansonsten strotzt die Serie vor genialen Nebencharakteren.
Dougs IPS College Deacon, der schüchterne, clevere und etwas eigenartige Spence, der mehrere Staffeln noch bei seiner Mutter wohnte, Dougs nerviger Cousin Danny, der attraktive aber leicht unterbelichtete Feuerwehrmann Ritchie, die Hunde und Arthur Sitterin Holly oder Ex- Hulk Lou Ferrigno der sich selbst spielt.
Alles in allem eine fantastische Serie, die hoffentlich noch lange laufen wird. Auch in Deutschland längst Kult.