Neben "Friends" und "Chaos City" ist "King of Queens" absolutes Pflichtprogramm eines jeden Comedy-Fans. Kevin James und Leah Remini spielen die beiden verheirateten Charaktere Doug und Carrie wirklich gut. Hinzu kommt noch ein genialer Jerry Stiller (der Vater von Ben Stiller), der Carries Vater spielt. Auch die Nebencharaktere wie Deacon, Richie oder Spence sind nicht einfache 08/15-Charaktere, die einem einfach egal sind.
Doug scheint der typische Amerikaner zu sein. Er steht auf Fastfood und Football. Carrie hingegen könnte glatt als Supermodel durchgehen. Beide sind verheiratet und leben in der Mittelschicht Amerikas im New Yorker Stadtteil Queens. Als Arthur Spooner (Jerry Stiller) sein Haus abfackelt, sind Doug und Carrie gezwungen, ihn bei sich im Keller wohnen zu lassen, wo Doug doch gerade erst einen Hobbyraum inklusive Monsterbildschirm-Fernseher aus dem Keller gemacht hat. Darum wird der Fernseher in die Garage und Arthur in den Keller verfrachtet.
Soweit die Vorgeschichte. Was folgt sind mehrere Folgen mit turbulenten und urkomischen Handlungen. Doug geht seiner Arbeit als IPS-Kurier nach, während Carrie einen Job als Sekretärin bekommt. Zwischenzeitlich wird Doug mal arbeitslos und kauft sich trotzdem ein neues Auto. Sein Kumpel Deacon (ebenfalls IPS-Fahrer) fungiert als afroamerikanischer Sidekick, der sich nach einiger Zeit von seiner Frau scheiden lässt. Indessen lebt Spence mit gut 30 Jahren immer noch bei seiner Mutter, entscheidet sich aber später dort auszuziehen. Gemeinsam mit dem heimatlosen Deacon bezieht er schließlich eine eigene Wohnung. Bald angagieren Doug und Carrie die Hundesitterin Holly, die sich um Arthur kümmern soll. Das sind nun nur einige Beispiele, die Doug & Carrie sowie deren Freunden wiederfahren.
Hinzu kommen noch zahlreiche Gastauftritte, wie Judge Reinhold (Beverly Hills Cop) und natürlich Ben Stiller, der hier den Vater von Arthur spielt, was wirklich ironisch und lustig zugleich ist. Ich kann mir denken, dass Ben dieser Gastauftritt wirklich Spaß gemacht haben muss.
Hoffentlich entschließt man sich in den USA diese mehr als gute Serie fortzusetzen, da bei "Friends" inzwischen auch die letzte Klappe gefallen ist.