"In der Tradition von Filmen wie Psycho, Halloween und Freitag der 13te wird hier mit viel Spannung und blutigen Sequenzen eine fesselnde Geschichte voller Überraschungen erzählt."
Selten war der Cover-Text einer DVD unpassender als in diesem Fall.
Besonders Spannung sucht man vergebens in der Geschichte um einen Killer, der auf einem Campus vorzugsweise Frauen aufschlitzt und als Andenken ein Körperteil des Opfers mitnimmt. Dass das Ganze in irgendeiner Weise mit dem Titelgebenden Blood Cult zu tun haben muss, dämmert einem recht schnell, allerdings dürfte einem selbiges bei Genuss dieses Machwerks in änlichem Tempo gelingen. Gäääääääääääähhhhhnnnnnnende Langweile herrscht hier nämlich von der ersten bis zur erlösenden letzten Minute. Strunzendämliche Dialoge und lächerlichste Charaktere, die sogar die Anfangszeit von GZSZ in den Schatten stellen, sorgen für ein Nichts an Atmospähre und Spannung. Dazu kommen "Schauspieler" die dermaßen schlecht sind, dass sie nicht mal am Heiligen Abend den Weihnachtasmann für die lieben Kleinen spielen sollten...
Aber gut, diese völlige Talentfreiheit und die restlichen Mängel könnte man ja zumindest im Ansatz durch die versprochenen blutigen Sequenzen auffangen...Denkste...auch auf dem Gebiet nur Bodensatz. Zwar sind die Bluteffekte noch besser als der Rest des Films, alllerdings beschränken sie sich leider nur auf die erste Hälfte des Films und sind zusätzlich auch nicht wirklich gelungen (Yap §131, schon klar)...
...und die einzige Überraschung an diesem Müll ist die Tatsache, dass sogar niedrigste Erwartungen noch deutlich unterboten werden können.
Belangloser Scheiss, der weder Trash-Fans noch Splatterfreaks oder sonst Irgendwen auch nur ansatzweise jucken dürfte. Einziges Highlight sind der Sherrif (muss man gesehen haben um es zu glauben) und eine der miesesten Synchronisation die ich seit langem hören durfte. Von daher, wenn schon, dann auf Deutsch schauen. Norman, Michael und Jason drehen sich in ihren Gräbern...(1,5/10)