Mit "Borderland" bekommt es der Zuschauer mit einem recht gut in Szene gesetzten Survival-Horrorfilm zu tun, der auch einige Folterszenen enthält. Den Film allerdings mit Werken wie "Hostel", oder gar "Saw" zu vergleichen, finde ich persönlich etwas weit hergeholt. Zwar geht es hier schon am Anfang etwas härter zur Sache, doch dann hält man sich mit dem Härtegrad doch merklich zurück. Erst im Schlußdrittel des Films wird dann noch einmal etwas zugelegt, das hätte man durchaus etwas besser verteilen können.
Trotzdem hat man hier durchgehend gute und interessante Unterhaltung, die Geschichte wird sehr flüssig erzählt und gerät zu keiner Zeit ins Stocken. Was aber sehr schade ist, ist die Tatsache, das die Thematik der Satans-Sekte leider nur nebenbei angeschnitten wird, man hätte die ganze Story noch spannender und vor allem etwas okkulter gestalten können. So aber wurde hier einiges an sicherlich vorhandenem Potential verschenkt, das man hätte ausschöpfen sollen.
So kommt es zwar im Mittelteil dazu, das etwas stärker auf die einzelnen Charaktäre eingegangen wird, was eigentlich sehr zu brgrüßen ist, aber gerade in dem Teil hätte man auch die Sekten-Thematik etwas näher beleuchten sollen, um den Zuschauer noch mehr zu fesseln. Trotz dieser kleinen Mängel aber ist "Borderland ein sehr gelungener und auch recht intensiver Film, was er nicht zuletzt den wirklich guten Darstellern verdankt, die ihre Rollen mit sehr viel Ausdruckskraft und Leidenschaft spielen und so vollkommen zu überzeugen wissen.
Abschließend kann man nur sagen, das es sich hier um eien wirklich gelungenen Genre-Beitrag handelt, der aber, wenn man das vorhandene Potential ausgeschöpft hätte, ein absoluter Kultfilm hätte werden können.
7/10