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Mexiko statt Slowakei, eine Okkultsekte anstelle von Folterern - ansonsten bedient sich der lose auf wahren Begebenheiten basierende Film (Stichwort: Adolfo de Jesus Constanzo) recht deutlich bei HOSTEL, auch wenn er nie ganz das typische Torture Porn Territorium betritt. Auch hier will ein Jungstrio auf Reisen seinen (Sex-) Spaß haben und auch hier wird leider wieder mal - schöne Bilder hin oder her - auf ein fremdes Land, seine Bewohner und seine Kultur mehr oder weniger herabgeschaut: Der südliche Nachbar der USA wird als finsterer, morbider Irrgarten voller zwielichtiger Gestalten hingestellt. BORDERLAND ist außerdem zu lang geraten: Die Horrorparts sind stark, das ganze Drumherum hätte man straffen können. Die ersten 10 Minuten sind auch gleich die Besten; Deren Härte und Intensität erreicht der Film nachher nur noch selten. Und: Der glatzköpfige Handlanger ist charismatischer und bedrohlicher als der Sektenchef.
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Dreister "Hostel"-Rip-Off; mit dem Unterschied, dass er nicht in Ost-Europa, sondern in Mexiko spielt und die Folterer keine gelangweilten Bonzen sondern Sektenangehörige sind. Vorhersehbar und unspannend, nicht so trashig-exploitativ wie Hostel. Lediglich uninspirierte Durchschnittsware, besser als "Hostel 2" aber allemal.