Review

Wieder mal eine sehr gute Serie aus den 80er Jahren. Ich weiss nicht als was ich MacGyver einstufen soll: Abenteuer, Krimi, Action oder Drama. Die Thematik wechselt oft in den Episoden was die Serie nicht zu eintönig macht. Richard Dean Anderson verkörpert den Held MacGyver, einen unkonventionellen Spezialagent der Phoenix Foundation. MacGyver schafft es sich in jeder schwierigen Situation mit vorhandenen Gegenständen (a'la A-Team) zu befreien. Dabei hilft ihm meistens sein Schweizer Armeemesser. MacGyver ist ein Goodguy, der in Physik gut aufgepasst hat. Ausserdem hasst er Gewalt und Waffen, ernährt sich gesund, setzt sich für den Tier- und Umweltschutz ein und ist ein Sportcrack. Sein Chef und Freund ist Pete Thornton, ein etwas moppeliger Charakter aber ein richtiger Freund auf den man sich verlassen kann. Die Serie lässt keine Themen aus. In den ersten Staffeln wurde immer nur die Kreativität von MacGyver gefragt. Um es nicht eintönig zu machen hat man sich auch mal anderen Themen wie z.B. Drogen, Prostitution, Rassenhass oder sozial schwachen zugewandt. Dann sieht man MacGyver wieder mal als Tier- Umweltschützer, Agent oder Abenteurer (Indiana Jones lässt grüssen). Auch wiederkehrende Charaktere machen immer wieder Spass: Penny Parker (dargestellt von Teri Hatcher), Jack Dalton oder MacGyvers Erzfeind Murdoc. Auch Cuba Gooding Jr. konnte MacGyver für seine Schauspielkarriere als Sprungbrett nutzen. Manchmal nervt die Alleskönnerei von MacGyver. Ich kenne wirklich keinen Mensch der so vielseitig ist:) Dennoch ist sie einfach unterhaltsam und auch vieles aus dem Leben gegriffen. Die meisten Tricks die MacGyver anwendet sind sogar echt. Nur bei den explosiven Sachen hat der Regisseur immer ein wichtiges Element weggelassen damit man es nicht nachmachen kann. MacGyver ist eine unterhaltsame Kultserie der 80er und ist immer einen Blick wert!

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