„There is nothing wrong with your television. Do not attempt to adjust the picture. We are now controlling the transmission. We control the horizontal and the vertical. We can deluge you with a thousand channels or expand one single image to crystal clarity and beyond. We can shape your vision to anything our imagination can conceive. For the next hour we will control all that you see and hear. You are about to experience the awe and mystery which reaches from the deepest inner mind to the ‚outer limits‘.“
Mit diesen markigen Worten meldet sich der Narrator zu Beginn einer jeden Folge und gibt schonmal ungefähr die Richtung der Episode vor.
Outer Limits ist in mehr als nur einer Hinsicht mit der Konkurrenz von Twilight Zone zu vergleichen und in der freien Wirtschaft hätten beide Unternehmen aus Synergiegründen längst fusioniert. Beide Serien wurde neu aufgelegt, nachdem sie bereits Ende der 50er bzw. Anfang der 60er liefen. Lustigerweise lag dort Twilight Zone in der Gunst der Zuschauer weit vorne, während bei den Neuauflagen Outer Limitsdie Nase vorn hatte. Inhaltlich sind beide Shows eh deckungsgleich und auch qualitativ liegen beide gleichauf.
Anders wie bei Akte X, gibt es auch hier keine Hauptprotagonisten oder sowas ähnlich wie Mulder und Scully, sondern es wird jedes mal eine neue Geschichte erzählt, was aber auch einen speziellen Reiz hatt, den die Drehbuchschreiber auch leidlich ausnutzen. Sehr oft gibt es nämlich am Ende ein richtiges Downerende, oder zumindest eines, welches für die jeweiligen Helden sehr unbefriedigend ist. Nächste Woche gibts neue Schauspieler, da kann auch schon mal einer oder mehrere von den Guten sterben, was speziell anfangs in den vielen Alien Folgen auch geschieht.
Auch bei den Darstellern herrscht absolute Freiheit und so erleben wir auch hier eine ganze Palette namhafter Gastrollen, irgendeine Nase ist immer mit dabei,die man irgendwoher kennt. Durch das Konzept der phantastischen Geschichten sind auch den Autoren keinerlei Grenzen auferlegt, was sich oft genug in großer Kreativität äußert. Durch alles-ist-möglich-Attitude gibts aber auch zahlreiche Aussetzer in den Episoden. Durch das breite Spektrum gibt es immer wieder Gschichten, die einem nicht gefallen werden, aber im großen und ganzen ist die Qualität gut und oft genug beschäftigt man sich noch weit nach dem Abspann mit den Geschichten.
Für mich daher eindeutig die gleiche Wertung wie für Twilight Zone, beide sind prinzipiell austauschbar und wenn man den Vorspann verpaßt hat, merkt man auch nicht mehr in welcher Serie man sich befindet.
7/10