Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

28.06.2024
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Review

von Frank Trebbin

Nach ihrem schweren Autounfall ist für Maria die Welt nicht mehr wirklich in Ordnung: zwar ist ihr lange aus den Augen verlorener Bruder wieder aufgetaucht, was sie sehr erfreut, doch wird sie zeitgleich von merkwürdigen Kopfschmerzen und unheimlichen Visionen gequält. Plötzlich scheint Maria nämlich durch die Augen eines Serienmörders sehen zu können, der die Ruhrgebietkleinstadt Unna in Angst und Schrecken versetzt...

Kennen wir so etwas nicht schon aus vielen, vielen US-Filmen gleichen Strickmusters? Ein deutliches „Ja“ lautet da die Antwort und ein ebenso deutliches „und die sind weitaus besser“ kommt gleich hintenan. Schon die Optik von „Sounds of Fear“ erinnert nämlich an TV-Filme aus längst ver(staubten, äh...)gangenen Zeiten und legt die Vermutung nahe, dass es sich hier um die Abschlussarbeit einer Filmhochschule handelt (was auch die Beteiligung einiger bekannter Gesichter in Nebenrollen erklären könnte) – aber mitnichten: Andreas Pape ist ein langjährig gedienter Kameramann. Die Story selbst ist höchstens lauwarm aufgebrüht, zieht sich hin wie ein alter Kaugummi und ist trotz der Wendungen überraschungsarm. Und nicht nur die Dialoge sind hölzern: die aufgesetzt wirkenden Action-Einlagen sind ungelenk und wahrlich kein Aufreger in dieser Ziel-verfehlt-Produktion. Bildformat: 2,35:1. Mit Sabine Welker, Matthias Klaussner, Chris Friebe, Peter Thorwarth u. a.

Anmerkung: 2010 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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