Raffiniert konstruierter kleiner Thriller, in dem sich Coburn seiner vier Mitstreiter entledigt, bevor er eine Stelle als sauberer Regierungsberater annehmen kann.
Leider bedingt der Film eine weitläufige Exposition, die den Zuschauer nur fragmentarisch verstehen läßt, was eigentlich vorgehen wird, wenn sich alle vier gegenseitig umbringen sollen und am Ende niemand übrig bleiben soll.
Erschwert wird das durch ständige Gespräche mit einer Journalistin und Liaison (Lee Grant), die die Handlung leider mehr aufhalten als weiterbringen.
Erst in der zweiten Hälfte, namentlich im letzten Drittel gewinnt der Film an Spannung, als es endlich an die Umsetzung geht und der Plan tatsächlich zu gelingen scheint, wenn auch nur mit Ecken und Kanten, da keiner der vier ein gedungener Mörder ist und alle mit ihren Problemen zu kämpfen haben.
Der Cast ist hervorragend, aber alles steht im Schatten der Plot-Konstruktion, die noch Platz für eine böse Schlußpointe läßt, die man kommen ahnt, man aber nicht weiß, wie!
Allein die Schlußüberraschung garantiert eine lohnenswerte Ansicht, ansonsten kann man den langatmigen Film trotz Coburn patentierter Coolness jedoch schnell wieder vergessen. (5/10)