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Eine junge Frau macht mit ihrem Freund schluss, was sein Weltbild total zerstört. Doch die Ex geht lieber mit einer Freundin zu einer Party. Die minderbemittelten amerikanischen Vorstadt-Teenies gehen in einen seltsamen alten Turm, wo alles anders kommt als erwartet.

Ach du heiliger... ToeTag Pictures, welche uns durch die schwer zugängliche, aber dennoch sehr ansprechende "August Underground" Reihe bekannt sind, haben hier versucht einen "normalen" Horrorfilm zu machen, und haben sich so RICHTIG lächerlich gemacht.

Die Geschichte ist eigentlich nicht schlecht, die Inszenierung solide (um ehrlich zu sein: viel besser als ich erwartet hätte), der Score sehr gut und alles wirkt sehr professionell.

Doch das Problem ist: Redsin Tower hat KEINE Vorzüge. Und wenn ich sage KEINE, dann meine ich auch KEINE. Der Film fängt an, wie ein saudoofer 0815 Slasher aus den 80ern: minderbemittelte Teenies trinken 3 Bier, paffen nen Joint und lassen somit derbst die Sau raus. Dann gehn sie zu einem gruseligen Ort, wo dann die meisten abkratzen. Meistens wird bei den Slashern die langweilige Einleitung ohne Blut auf ca ne halbe Stunde gehalten, hier dauert sie fast eine ganze Stunde. Hammer! Dann sterben ein paar Teenies, aber auch relativ unspektakulär (der Film bekäme bei uns locker ne FSK 16).

Dann erwecken 2 Tote für 1 Minute zum Leben, dann ist nix mehr los. Das Ende ist eine Frechheit.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, Fred Vogel sollte sich GEHÖRIG schämen, ich will garnicht wissen wieviele August Underground Fans das Teil für viel Geld bestellt haben, und fluchend die DVD gegen die Wand geworfen haben.

Fazit: Dieser Film ist noch nicht mal so gut, wie die meisten 0815 Horrorfilme aus den Staaten. Schade, denn ich dachte, dass ToeTag ein wenig Abwechselung in die sonst so niveaulose amerikanische Horror/Splatterszene bringen würde, aber da habe ich mich wohl getäuscht...

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