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Was interessant mit einigen guten Storyansätzen beginnt, entpuppt sich alsbald als zähes Drama, bei dem man immer wieder auf Innovationen hofft und leider im letzten Drittel bodenlos enttäuscht wird. Der unbefriedigende Schluss ist da noch das belanglose Sahnehäubchen einer unterdurchschnittlichen Angelegenheit. So wie der Hauptdarsteller "zu entkommen" versucht, verspürt der Zuschauer nach 60 Minuten den Drang, dem ganzen Film mit der Fernbedienung ein Ende zu bereiten. Es gibt weitaus bessere Filme zu den Themen Schuld und Zweifel. Hier ist bei den Endcredits nur der Zuschauer verzweifelt, mal wieder Zeit investiert zu haben. Ach ja, Schimpf und Schande für diesen reißerischen Boulevardzeitungs-Titel - wer denkt sich denn sowas aus? Die "Falsche Entscheidung" ist da nüchterner und glaubhafter. Fazit: Für Wenigseher geeignet - alle anderen kennen bessere Streifen mit ähnlichen Motiven.

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