Kindgerechter konnte man einem einen Außerirdischen nicht präsentieren als mit Kuschelmonster „Alf“.
Gordon Shumway landet eines Nachts bei den Tanners,einer ganz normalen amerikanischen Familie.Er ist der letzte Überlebende des Planeten Melmak und frisst am liebsten Katzen.Die Tanners nehmen ihn bei sich auf,doch Plüschalien Alf sorgt ständig für Situationen,die die Tanners zur Verzweiflung treiben.
Ja,das waren noch Sitcoms.Ein kleiner teddymäßiger Sprücheklopfer,der ständig Chaos verbreitete.
Wenn man heute die Stimme von Tommie Pieper hört,sagt man gleich:Ach ALF,null Problemo.
Seine treffende Synchronstimme verlieh dem sympathischen Außerirdischen die Unverfrorenheit und Coolness,die man nicht besser hätte vertonen können.
So sorgten die einzelnen Folgen auch stets für Kurzweil.Alf will Katze Lucky verspeisen,ausreißen und neue Leute kennenlernen oder einfach nur neue Erkenntnisse durch das Fernsehprogramm an seiner Gastfamilie ausprobieren.Alles endet wie immer katastrophal ,doch Alf weiß sich zu helfen und mindert die schrecklichen Ausmaße seines Handelns durch wohlwollendes Entgegenkommen.
Und doch ist Alf nicht unsensibel,er hilft den Kindern Lynn und Brian und gibt ihnen Ratschläge,auch wenn diese konsequenterweise eher zu neuen Problemen führen.
Alf hatte man gern,er war frech und doch zum Knuddeln niedlich.
Nur die Frau von Trevor Ochmonek fand ich schrecklich…
Schwungvoll und innovativ war die Serie,obgleich die einzelnen Folgen sich thematisch ähnelten,es war das reinste Gagfeuerwerk für junge Heranwachsende.
7 von 10 Punkten