Review

„Alf“ ist die Serie um ein außerirdisches Knuddelwesen, dass mit seinem Raumschiff aus Versehen in der Garage der Familie Tanner landet. Diese verstecken ihn nun vor dem Militär und den Nachbarn.
Alf ist aber kein Außerirdischer, wie man ihn sich vorstellt. Er hat die Hauskatze zum Fressen gern, pennt in der schmutzigen Wäsche und läuft auch mal gern in Kate Tanners Kleidern herum. Zudem bestellt er gern Dinge über Willies Kreditkarte und treibt den Besitzer damit fast jedes Mal in den Nervenzusammenbruch.
Zusammen mit ihn wird es nie langweilig, denn Alf ist wie ein kleines Kind, dass man nie allein lassen kann. Tut man es dennoch, sprengt er halt mal die Küche in die Luft oder frisst den Kühlschrank leer.
Großes Lob hierbei auch an den deutschen Sprecher, der den Satz „Null Problemo“ schon fast zu einem Kultspruch machte. Größere Probleme um die Geheimhaltung von Alf, gibt es meist wegen der neugierigen Nachbarn. Während die Frau den ganzen Tag am Fenster hängt, läuft der Mann den ganzen Tag in Unterhemd und mit Zigarre im Mund durchs Haus.
Die Serie kann aber auch mal sentimentale Töne anschlagen, wenn Alf sich einsam fühlt und eine blinde, menschliche Freundin kennen lernt, dank einer Puppe schizophren wird oder sich Lynn, die Tochter des Tannerehepaars verliebt.
Die Serie hat viele geniale Folgen (Ungeschlagen ist die Folge, in der Alf die Küche in die Luft sprengt), in der Alf auch mal ins Kloster geht und mit seiner sorglosen Art die unmöglichsten Dinge anstellt. Für familienfreundliche Unterhaltung ist diese Serie von der ersten bis zur letzten Episode immer geeignet. Ein putziges Wesen, dem man nie böse sein kann. Evergreen....

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