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Keine Frage: Wenn Regisseur Andrew Davis für etwas ein sicheres Händchen hat, dann ist es für Old-School Actionkino - vernab von heute üblichen Höher, Weiter und Besser-Effekten. Er braucht keine CGI-Effekte um einen Film flott und unterhaltsam zu gestalten.
Ganz im Gegenteil: es ist in der heutigen Zeit mehr als erfrischend, einen spannenden Film zu sehen, ohne ständig zu glauben, jemandem bei einem Videospiel zuzusehen.

Auch bei THE GUARDIAN ist Davis diesem Grundsatz treu geblieben. Sicher ist die Story vorhersehbar. Natürlich wird hier ein gewisses Storystrickmuster abgespult, dass man schon in einigen anderen Filmen sehen durfte. Auch das durchaus kitschige Ende lässt sich nicht abstreiten.

Aber obwohl man sich von Anfang an sicher sein kann, dass der Film noch die ein oder andere Kneipenschlägerei, Baggerversuche in Uniform und heldenhaftes Auftreten der Hauptcharaktere bereit hält, so macht THE GUARDIAN doch durchgehend Laune und unterhält prächtig! Zudem ist es, zumindest für mich, wiedermal etwas besonderes, den oft viel zu Unrecht bescholtenen Kevin Costner in einem Film zu sehen, der nicht dem Genre der Schmachtfetzen angehört! ;-)

Auch Ashton Kutcher macht seine Sache gut, genau wie alle anderen Bekannten Darsteller, wie z.B. Clancy Brown oder John Heard. Qualitativ top wie immer, wird das Gebotene untermalt von einem durch und durch gelungenen Soundtrack von Trevor Rabin. Und sogar der Song im Abspann von Bryan Adams passt überraschenderweise wie die Faust aufs Auge.

Es gibt nicht wirklich viel, was ich dem Film vorwerfen könnte. Er hat mir bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler super gefallen - und das kommt in den letzten Jahren im Kino leider viel zu selten vor.

Von daher gibt es von meiner Seite auch keinen Grund, dem Film keine wirklich sehr guten 9 Punkte zu geben!

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