Leider sind sie ja vorbei die Zeiten, als Filme mit Kevin Costner Millionen von Menschen in die Kinos lockten. Irgendwie will ihm es nicht mehr so recht gelingen, mal wieder einen Blockbuster zu landen. Trotz Tatkräftiger Unterstützung von Ashton Kutcher ist auch „The Guardian“ keiner dieser Filme geworden. An den beiden Hauptakteuren mag es aber in meinen Augen nicht gelegen haben.
Aber auch an Action mangelt es dem Film nicht. So muss es wohl übel an der Handlung liegen, welche „The Guardian“ wohl leider schnell wieder in Vergessenheit geraten lassen wird. Diese ist nämlich leider zu jedem Zeitpunkt vorhersehbar, wenn auch durchaus spannend und für Menschen welche an Platzangst leiden auch nur bedingt geeignet. Der Film bedient sich ganz einfach zu vieler Klischees.
Die Aufnahmen an sich sind zum Teil sehr gut in Szene gesetzt und zeigen auch mal eine bis dato recht vernachlässigte Seite des Filmes – die Rettungsschwimmer. Nein, nicht jene im 90-60-90 Format in roten Kostümen, sondern die richten. Spannend und zum Teil auch durchaus beklemmend in guten Bildern inszeniert.
Am meisten freut es mich jedoch, Kevin Costner mal wieder in einer einigermaßen guten Rolle zu sehen. Eine Rolle die ihm durchaus steht und mir die Hoffnung gibt, vielleicht mal wieder einen richtig großen Film mit ihm zu sehen zu bekommen. Ashton Kutcher zeigt ebenso eine solide, jedoch keine herausragende Leistung als aufkeimender Newcomer-Rettungsschwimmer. Aber auch die weiteren Rollen sind durchweg gut besetzt.
Dies alles bringt mich zu dem Schluss dass mit „The Guardian“ aufgrund eines all zu flachen und vorhersehbaren Handlung ein wohl wirklich guter Film verlorengegangen ist. Gute bis sehr gute Darstellerische Leistungen gepaart mit guter Action. Negativ (mal abgesehen von der Handlung) sind lediglich ein paar unnötige Längen zur Hälfte des Filmes. Im Großen und ganzen aber durchaus ein Film den man sich gemütlich zu Hause mal anschauen kann und der (zumindest in meinen Augen) Kevin Costner betreffend Hoffnung auf mehr macht.