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Nach dem Tod ihres königlichen Vaters muss Schneewittchen erkennen, dass ihre Stiefmutter ihr gar nicht wohlgesonnen ist und sogar einen Jäger damit beauftragt hat, sie zu ermorden. Der lässt Schneewittchen jedoch am Leben, woraufhin sie sich in das Haus der sieben Zwerge flüchtet. Anstelle der Zwerge stellt sich dort die Gauklertruppe der Stooges ein. Larry, Moe und Curly Joe freunden sich mit dem jungen Mädchen an, aber bevor sie dafür sorgen können, dass Schneewittchen ihren Prinzen in die Arme schließen darf, müssen noch einige Hindernisse überwunden werden.

Man sieht den 3 Stooges in einem ihrer letzten Filme das Alter mittlerweile an, aber die glorreichen schwarz/weiß Zeiten gehen doch allmählich zu Ende. Allerdings spielen sie hier auch deutlich die zweite Geige und können die beliebten Trade Marks wie die multiple Ohrfeige oder den geblockten Augenausstecher kaum anbringen. Das Hauptaugenmerk konzentriert sich auf Schneewittchen, die böse Stiefmutter und dem Spieglein an der Wand. In Abwandlung zum Grimm´schen Original ersetzen dabei die Stooges die sieben Zwerge und auch die Liebesgeschichte mit dem Prinz Charming (heißt hier wirklich so) hab ich aus Kindheitstagen nicht in Erinnerung.
Im Grunde ist S&3S sogar ein romantisches Musical und irgendwie für Fans von Larry, Curly und Moe ein recht unnötiges Stück Film. Die Hauptrolle spielt dabei lustigerweise die aktuelle Olympiasiegerin im Eiskunstlauf, was zwar nicht gerade für Schauspieltalent spricht aber insofern Sinn macht, da viele Gesangs- und tanzeinlagen auf dem Eis ausgeführt werden. Insgesamt kommen wir auf sechs oder sieben Songeinlagen, die zwar allesamt gut perfomt werden und von guten Kulissen und Kostümen gestützt werden, nur frag ich mich dann doch, was das alles hier noch groß mit Comedy zu tun hat.
Ich war dann doch enttäuscht, das der Film deutlich mehr von Holiday on Ice hat, als von Slapstick Comedy. Zwar gibt es hier durchaus amüsante Momente, aber eben nur auf Sparflamme gezündet.
5/10

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