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Was eine recht simple Ausgangsidee so alles hergeben kann, zeigt sich im Vorfilm von "Cars" auf äußerst liebevolle Weise. Die Pixar-Animationsfilm-Schmiede lieferte mit "One Man Band" einen großartigen 5-Minüter ab, der ohne Dialoge auskommt, aber gerade dadurch umso witziger wirkt.

Die Story: Auf einem mittlelalterlichen Marktplatz liefern sich zwei Ein-Mann-Orchester einen musikalischen Wettstreit um das Geldstück eines Kindes, welches die Münze eigentlich im Brunnen versenken wollte. Doch am Ende soll keiner der beiden Musikanten das Geld bekommen...

Mehr als diese hauchdünne Story hat es nicht gebraucht, um aus "One Man Band" einen liebevollen Animationsfilm zu machen. Das Kind ist mit seinen großen Augen äußerst niedlich und die Pointe - die hier nicht verraten werden soll - ist sowohl pädagogisch wertvoll als auch überraschend und gerade dadurch urkomisch. Der Hauptfilm "Cars" hingegen stank gegen die Originalität dieses sehenswerten kleinen Films meiner Meinung nach jedenfalls heftig ab.

Fazit: Während "Cars" sensationelle, lärmende Animationen in öder Story präsentiert, ist es den Machern von "One Man Band" gelungen, aus der derzeit besten Animationstechnik und originellen Einfällen einen witzigen Film zu machen. Einer der besten Gründe überhaupt, zu "Cars" ins Kino zu gehen. Großartig.

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