'The Prestige - Meister der Magie' wurde von Regisseur Christopher Nolan zwischen 'Batman Begins' und seinem 'The Dark Knight' gedreht.
Er hat sich für diesen Film ein völlig anderes Sujet ausgesucht und damit der Gilde der Magier und Zauberer, wie sie vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts gewirkt haben, ein Denkmal gesetzt. Der Film selbst weist leider einige Längen auf, was aber wohl auf die Vielschichtigkeit der Geschichte zurückzuführen ist.
Auch waren für mich einige Szenen nicht nachzuvollziehen bzw. unverständlich (z. B. der Selbstmord von Alfred Borden Ehefrau). Auch war mir im Laufe des Filmes nicht mehr klar, ACHTUNG SPOILER !!! welcher Große Danton (er selbst oder sein Klon) denn nun ertrunken ist. Und was passiert eigentlich mit der Assistentin der beiden (erst der Große Danton, dann Alfred Borden), die von Scarlett Johansson wunderbar gespielt wird?
Alles schlecht zu reden wäre aber nicht fair. Der Film weist auch zum Schluss einen tollen Twist auf und über die schauspielerischen Leistungen ein schlechtes Wort zu verlieren, wäre ja fast ein Sakrileg.
Hugh Jackman als Großer Danton und Christian Bale als Alfred Borden brillieren in ihren (Doppel-) Rollen. Aber Sir Michael Caine ist auch in diesem Film das absolute Highlight. Einfach grandios, wie er den Mentor der beiden aufstrebenden Magier spielt.
'The Prestige' geht in eine völlig andere Richtung wie die Batman-Filme, ist aber durchaus spannend und damit unterhaltsam. Und wer hat sich als Kind nicht über die Zauberstücke im Zirkus und im Varieté gefreut. Leider hat der Film - wie oben bereits geschrieben - einige Schwächen.
7/10.