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Das Geschwisterpaar Trish (Gina Phillips) und Darryl (Justin Long) befinden sich auf einen einsamen Highway auf dem langen Weg nach Hause. Plötzlich taucht ein mysteriöser Truck auf, der sie bedrängt und fast einen Unfall verursacht. Kaum ist dieses merkwürdige Zusammentreffen vorbei, beobachten die Beiden, wie der Fahrer der Rostlaube neben einer Kirche, etwas in einen Schacht wirft. Dies erweckt das Interesse Darryls, der daraufhin, er groteske Entdeckung machen wird...

Regisseur Victor Salva, wurde bekannt durch "Cubby House" und "Powder" und inszenierte 2006 mit "Peaceful Warrior, seinen bislang letzten Film. Seinen wohl größten Erfolg feierte er mit dem kleinen Horror - Roadmovie "Jeepers Creeper´s", der mit einen lächerlichen Budget von 10 Mio.$ realisiert wurden ist. Die Handlung zerfällt in zwei Part, der erste ist ein noch relativ realistisch anmutendes Roadmovie mit Slasherappeal, während die andere eher an klassisches Monstermovie erinnert. Das Geschwisterpaar wird sehr überzeugend von Justin Long ("Stirb langsam 4" &  "Drag Me to Hell") und Gina Phillips ("Dead & Breakfast") verkörpert und Jonathan Breck darf den wunderbar fiesen und unheimlichen Killer mimen, dessen Antlitz wahrlich nicht schön ist. Überhaupt spickt Salva seinen kleinen Genreflick mit klassichen Horrorelementen und läßt viel im Kopf des Betrachters entstehen. Gore oder gar Splatter, kommt eher selten auf und vornehmlich das Make - up des Schuftes ist als positiv hervorzuheben. Der finale Twist kam für mich damals sehr überraschend und auch noch heute, ist für "JP" einer der besten modernen Horrorfilme, der schön altmodisch mehr mit Spannung hantiert, als zu vielen Blutbeuteln.

Fazit: Moderner Klassiker, der als Mix aus Roadmovie + Horror zu begeistern weiß und mit Jonathan Breck als unheimlichen Killer, einen erstklassigen Schurken etabliert hatte. Dafür gibt es 8 von 10 rausgerissenen Zungen!

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