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Jeepers creepers, where'd you get those peepers?

Oh ja, dieser freche Genre-Mix kommt immer noch verdammt gut bei mir an. Die Geschwister Darry (Justin Long) & Trish (Gina Philips) sind in einer alten Karre mit knirschendem Getriebe quer durchs Land unterwegs zu ihren Eltern, als sie von einer hässlichen Rostlaube von Klein-LKW fast von der Straße gedrängt werden. Kurz darauf beobachten sie, wie der unheimliche Fahrer neben einer alten Kirche etwas in einem Rohr entsorgt. Etwas längliches, eingewickelt in ein weißes Laken, voller verdächtiger roter Flecken. Sie gucken nach, was das wohl sein könnte.

In einem schönen Meta-Moment sagt Trish, dass sie jetzt genau an dieser Stelle angekommen seien, in denen die Protagonisten in Horrorfilmen etwas saudämliches tun. Sie hat völlig recht. Mit logisch nachvollziehbarem Handeln nimmt es Regisseur & Autor Victor Salva nicht so genau. Stattdessen hetzt er unser Heldenduo durch einen Albtraum, gönnt den beiden nur wenige Atempausen & zieht das Netz, in dem sie sich verfangen haben, immer fester zu.

Die Protagonisten sind recht sympathisch, das Tempo ist hoch, die Action abwechslungsreich & der Antagonist ist originell & fies, irgendwie aber auch ziemlich cool, ein echt schauriges Scheusal, dem man nicht wirklich begegnen möchte. Eine knackige kleine Horrorperle, finde ich.

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