Der vierzehnte und letzte Film um das Gaunertrio "Der wirklich allerletzte Streich der Olsenbande" entstand 17 Jahre nach Teil 13. Dementsprechend sind auch die Schauspieler gealtert. Der Darsteller des Kjeld verstarb sogar während der Dreharbeiten und wurde später an einigen Stellen digital hinzugefügt. Für manche Szenen wurde das Drehbuch sogar umgeschrieben und Egon und Benny eine Frau als Partnerin zur Seite gestellt, die jedoch Kjeld in keiner Weise ersetzen kann. Fans der Serie haben sich natürlich gefreut, dass es nach so langer Zeit doch noch einen Film mit der Olsenbande gab, allerdings ist es fraglich, ob dies unter diesen Umständen wirklich nötig war.
Schon der Beginn des Filmes ist anders. Keine Schrift vor Gefängnismauern, aber wenigstens hat man die berühmte Melodie gelassen. Auch der Titelschriftzug wurde anders gestaltet. Vermissen tut man in jedem Fall Yvonne (die Schauspielerin war bereits verstorben), die immer für einigen Wortwitz gesorgt hatte. Auch die neue Synchronstimme für Benny fällt negativ auf.
Aber ich will nicht nur meckern. Ein paar lustige Ideen bietet der Streifen trotzdem noch. Da wäre zum Beispiel das Hörgerät, welches als Runninggag recht lustig ist. Auch das Interview mit Egon zu Beginn ist recht amüsant. Trotzdem sollte sich jeder Fan der Serie gut überlegen, ob er sich diesen Film ansieht. Man erfährt zwar, wie es den Charakteren ergangen ist, aber der Charme der Serie geht hier auch verloren. Wer die Olsenbande gar nicht kennt, kann mit diesem Film nichts anfangen! Auch wenn der Film gut gemeint war, an der Umsetzung hapert es hier gewaltig!
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