Ein amerikanischer Produzent, der von Jack Palance dargestellt wird, möchte mit dem Deutschen Regisseur Fritz Lang die Odyssee von Homer verfilmen, und die Frau des Drehbuchschreibers empfindet im Laufe des Films nur mehr Verachtung für ihren Mann.
Diese Französisch/Italienische Produktion ist vom Anfang bis zum Ende ein filmisches Kunstwerk. Dies zeigt bereits der Anfang. Er beinhaltet keinen Vorspann im Klassischen Stil, sondern einfach nur ein Voice over der alles beinhaltet. Innerhalb der ersten Szene wechseln die Farben des Bildes von Rot, auf Weiß zu Blau. Also die Farben der französischen Flagge.
Des weiteren kommen immer wieder versteckte Zitate wie z.B. der Brüder Lumiere, Berthold Brecht und vom Filmtheoretiker Andre Bazin vor. Ein weiterer künstlerischer Aspekt ist auch die polyphone Audiogestaltung. Dadurch wird eine eigene Atmosphäre der Sprache gestaltet. Es wird sowohl Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch gesprochen. Aber trotzdem wird die Narrativität beibehalten ohne das Verständnis des Rezipienten zu beeinflussen.
Am hervorragendsten fand ich Jack Palance. Er mimt den arroganten Filmproduzenten einfach hervorragend.
Auch die klassische Musik, die über den ganzen Film hindurch fast immer dieselbe ist, wurde jedes Mal dramaturgisch gut eingesetzt. Ein auffälliges Merkmal für diesen Film sind auch die teilweise sehr langen Einstellungen, die heutzutage nicht mehr verwendet werden. Manche kommen sogar schon einer Plansequenz gleich.
Kleiner Tipp: Seht euch den Film auf Französisch, mit englischen Untertiteln an. Ihr werdet es nicht bereuen.