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Beim Kampf um die letzte Packung Schlaftabletten lernen sich die beiden Insomniker Kevin und Julia kennen. Beide sind Redenschreiber für zwei konkurrierende Politiker, doch sie wissen nichts davon. Erst als sie rausfinden, womit jeder sein Geld verdient, wird es haarig - denn nun wird ein Kampf auf dem Papier ausgetragen.

Bei Komödien leg ich die Meßlatte immer an, wie oft ich wirklich lachen konnte. Da sieht es bei Sprachlos allerdings ziemlich mau aus. Wir haben zwar zwei sympathische Charaktere und auch einige Schmunzler waren dabei, aber wirkliche Lachsalven werden nicht abgefeuert. Die Story um die zwei Liebenden, die aber nicht wissen das sie berufliche Rivalen sind ist nett, aber es der rechte Biß, den man ja mühelos beim Thema Wahlkampf miteinbauen könnte, wird quasi komplett weggelassen, obwohl Politiker für ein paar fiese Gags ein gutes Ziel wären.
Da zankt man sich stattdessen um einen Mexiko Graben zwischen Demokraten und Republikanern, kabbelt sich ein wenig nach der beruflichen Enttarnung und lassen die Kandidaten durch die selbstgeschriebenen Reden Botschaften schreiben, aber mehr als ein leichter Spaß auf politischer Ebene kommt nicht bei rum. Sprachlos ist zwar eine nette romantische Komödie, hat aber irgendwie nichts, was bleibend in Erinnerung bleibt.
5/10

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