American Gothic habe ich mit 13jähriger Verspätung gesehen und bin sehr überrascht darüber, wie frisch die Geschichten auch heute (2008) auf dem Screen erscheinen.
Mystisches und Menschliches stehen hier eindeutig im Vordergrund.
Die 22 Episoden haben einen "roten Faden", obwohl es immer wieder einzelne mit einer in sich abgeschlossenen Story gibt.
Cole ist als charmanter und diabolischer Fiesling echt "ein Bringer". Aber auch die anderen Darsteller liefern eine passable Performance ab.
Die Tricks stehen hier nicht an primärer Stelle sondern die Spannung.
Geboten wird die alte Geschichte von den GUTEN KRÄFTEN und den ... ja natürlich ... BÖSEN KRÄFTEN in einem amerikanischen Vorzeige-Kaff namens "Trinity" (heißt Dreifaltigkeit ... nur der vollständigen Symbolik halber).
Die Serie soll angeblich nur auf 22 Teile ausgelegt worden sein.
Nun ja, das mag sein ... doch ich hatte beim Ansehen der Endcredits doch so manchen Zweifel, da viele Storyelemente zu abrupt endeten.
Fazit:
Kurzweilige Mystery-Unterhaltung mit einem übergroßen "Buck" - und der ist eine Nummer für sich, auch heute noch.