Die kleine, amerikanische Stadt Trinity scheint eigentlich eine Stadt zu sein in der man gerne lebt. Alles scheint in Ordnung, zumindest solange man weiß, dass dieses Städtchen einen Boss hat. Dieser Boss ist Sheriff Lucas Buck. Zwar gibt es in Trinity die niedrigste Verbrechensrate der gesamten vereinigten Staaten, dafür hält sie aber den Rekord was vermisste Personen angeht. Grund dafür ist eben dieser Lucas Buck, der seine eigenen Methoden entwickelt hat um in der Stadt für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Das diese Fernsehserie von Sam Raimi produziert wurde erkennt man nicht nur an den Auftritten von Bruder Ted und Kumpel Bruce Campbell, sondern auch an der düsteren, gelegentlich horriblen, Atmosphäre und dem gewissen Schuß Übersinnlichem. In dem kleinen Kaff sorgt der Sheriff nicht nur für Ordnung, sondrn versucht seinen Einfluß auf Stadt und Bewohner Folge für Folge auszuüben und natürlich zu erweitern. Lappalien wie Mord oder ähnlichem werden schon in der ersten Folge dazu gebraucht, insofern der Zuschauer schon frühzeitig über Charaktere und ihre Rollen informiert ist.
Buck ist dann auch die interessanteste und vielschichtigste Figur. Ja wir wissen alle er ist das wahre Böse, dennoch hat er eine charismatische Art an sich, das man gelegentlich auch mal dem Bad Guy die Daumen drücken möchte. Die Kräfte des Guten sind dabei eher nicht so ausgefeilt entwickelt. Viele scheinen den bösen Einfluß zu durchschauen und arbeiten auf diverse Varianten dagegen an. Da wäre der junge Caleb Temple (Namen sind das hier, Trinity, Temple, fast schon ein Wunder das der Sheriff nicht Black mit Nachnamen heißt, Symbolik rules), den Buck unter seine Fittiche nehmen möchte, seine Geisterschwester, dem bedachten Arzt Matt Crower und auch eine Reporterin ist auf die ungewöhnlichen Vorkommnisse aufmerksam geworden.
Nach nur einer Staffel erfolgte allerdings schon wieder das Aus, obwohl die Story Potential hatte. Die Episoden an sich waren abgeschlossen, aber der spannende Storybogen um Buck wurde stets weiterverfolgt. Da hätte man gerne noch zumindest eine weitere Season produzieren können. Zumindest die vorhandenen 22 Episoden waren recht interessant.
7/10