Wenn ich die Namen Brian Yuzna und Stuart Gordon höre, muss ich zuerst immer an Horrorfilme denken. Dabei haben die zwei auch den Familienfilm „Liebling ich habe die Kinder geschrumpft“ verbrochen, jedenfalls die Idee dazu.
Wayne Szalinski ist ein recht erfolgloser Wissenschaftler. Nix will so richtig klappen. Auch seine Schrumpfmaschine tut nicht das was sie tun soll, bis durch einen Zufall ein Baseball für den erhofften Durchbruch sorgt. Nur weiß der Familienvater nix davon, und daher auch nicht, dass seine zwei Kinder, plus zwei Nachbarsjungen auf Sandkorngröße geschrumpft worden sind. Das Abenteuer kann beginnen.
„Liebling ich habe die Kinder geschrumpft“ ist ein perfekter Familienfilm. Nichts ist für Kinder zu böse oder brutal und auch die Erwachsenen können die kurzweilige, lustige und vor allem gut produzierte Abenteuerkomödie genießen.
Rick Moranis passt zudem wunderbar in die Rolle des leicht zerstreuten Wissenschaftlers. Die übrigen Darsteller sind eher unbekannter Natur, hinterlassen aber einen guten Eindruck. Besonders schön sind die Kulissen geworden, die vor allem für die damalige Zeit fantastisch aussahen. Auch heutzutage können sie sich noch sehen lassen und wirken nicht zu künstlich. Egal ob riesige Ameisen, Grashalme oder Kekse, alles sieht ziemlich authentisch aus. Ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne CGI geht.
Natürlich gibt es auch hier den üblichen „Heile Welt“ Kitsch inklusive kleiner Liebesgeschichte für die Teenies, aber was soll’s? Es gehört halt einfach dazu, und wenn wir ehrlich sind, sieht man so etwas hin und wieder ganz gerne.
Fazit: Ein schöner Film für Groß und Klein, vorhersehbar bis zum Umfallen, aber einfach wunderbar zum Zurücklehnen und Genießen.