Dr. Giggles, ein wahnsinniger Arzt bricht aus der Klapse aus, um das Lebenswerk seines ebenfalls nicht ganz dichten Vaters zu vollenden: er will eine Herztransplantation vornehmen (..... naja, das ist heute zwar ein alter Hut, aber egal ...)
Dazu muss er sich aber erst mal ein paar frische Herzen beschaffen. Da trifft es sich doch ganz gut, dass gerade ein paar sexgierige Jugendliche in die verlassene Villa seines Vaters und Giggles neuer Behausung einbrechen. Hier wird der Psycho-Doktor auch auf ein Mädchen mit Herzfehler aufmerksam. Das perfekte Versuchsobjekt ist gefunden.
"Dr. Giggles" ist ein unterhaltsamer Slasher, der ganz gut bei Laune hält und durch ein paar ganz nette und blutige Effekte überzeugen kann. In der Hinsicht also bestimmt der coolste Killer-Arzt seit "The Dentist" und Herbert West.
Ernsthaft beängstigend kommt "Dr. Giggles" aber nicht rüber, da der Killer hier eher auf dämlich und lächerlich gemacht ist.
Ich hab mal gehört, dass geplant war, dass "Dr. Giggles" ebenso großen Kult-Status, wie ihn Jason, Freddy oder Michael in der Slasher-Szene haben, erreichen sollte ..... tja, hat aber wohl nicht ganz geklappt, da die Figur des Doktor alles andere als kultig geraten ist.
Dennoch kann man sich "Dr. Giggles" schon mal reinzieh'n. Umhau'n wird einen zwar nix, aber einige ganz nette Ideen werden hier schon ganz gut umgesetzt.
Guter Durchschnitt.