Review

Jetzt ist's Karl the Butcher jun. (ein fetter Aushilfs-Jason), der die Hansestadt unsicher macht und für ein Blutbad sorgt.

Bei der Story und deren Umsetzung hat man sich hier im Vergleich zu Teil 1 zwar etwas mehr Mühe gegeben, zu einem ernstzunehmenden, ansehbaren Film hat's aber auch bei VOILENT SHIT 2 nicht gereicht.
Wenigstens ist hier die Bildqualität besser als beim ersten Teil. Außerdem wurde der Film an manchen Stellen mit einer schmucken Blödel-Synchro versehen, die zwar zum abkacken lächerlich rüberkommt, aber wenigstens dafür sorgt dass man mal zumindest etwas versteht (bei früheren Schnaas-schen Werken war das ja immer so ne Sache...).

Das einzig gute am Film sind aber wieder mal die Splatterszenen. Die sind zwar amateurhaft, aber ganz ansehnlich und im Vergleich zu Teil 1 auch schon wesentlich ausgereifter. Eingefleischten Gorehounds wird hier aber kaum etwas neues oder außergewöhliches geboten.

Zwischen dem Splatter macht sich aber nur brutalste Langeweile breit, da die (ich nenn's jetzt einfach mal) Handlung wie gesagt völlig für'n Arsch ist und übelst nervt.
An sich dürfte die Story, die perverse Mutterliebe und einen finalen Shoot Out in einem Kino beinhaltet, von dem Amokläufer und alle, die noch werden wollen, lernen können, nur Leute schocken, die in diesem Genre neu sind. So richtig pervers ist hier nichts, nur (wie gesagt) pervers langweilig.

Da hilft nur die Fernbedienung, mit der man dann von Gemetzel zu Gemetzel spult, welche man ohne Angst haben zu müssen dem Sinn oder der Handlung des Films nicht mehr folgen zu können, bedenkenlos einsetzen kann.

Mein Fazit:
Als Film absolut ungenießbar. Der Splatter ist ganz ok, mehr aber nicht. Ein Paradies für Gorehounds stell ich mir anders vor.

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