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Killa Pop ist Anführer der Eastsidaz-Gang im kalifornischen Long Beach. Als er von seinen Vertrauten Snap und Crackle hintergangen wird, nimmt ihn die Polizei fest. Inhaftiert und vom Staat enteignet, entführen die Usurpatoren zudem Killa Pops Geliebte Booboo. Doch plant dieser, von Rache getrieben, längst die Flucht aus dem Gefängnis.

"Jo Motherfucker, the fuckin´ Eastsidaz are in da fuckin´ House, so get your Shit together and piss off"

So oder mindestens so ähnlich laufen die Dialoge in diesem poetischen Meisterwerk des Ghetto Kinos ab. In jedem Satz müssen mindestens einmal die Worte Fuck, Shit oder Piss vorkommen, da man ja sonst sämtliche Street Credibility verzocken würde. Ja, wir befinden uns hier im Reich des schwarzen Mannes, in dem ein Haufen Extrempigmentierter cooler Rapstars ihr Stelldichein geben und posen wie ein Epileptiker auf Drogen.
Das die Möchtegerngangastylerapper sich mit ihrer miserablen Darstellungskunst im Grunde selbst zum Affen machen checken die Brothers offenbar nicht selbst, dafür aber sehr wohl die Zuschauer. Dazu kommt noch das terrible Voice Acting im besten "icke mach sonst ja nur Pornos" Sprachstil der deutschen Voiceoverlay Synchro. Das Ganze wird dann noch von einer Wall Mart Kamera für vielleicht 50 Bucks optisch episch festgehalten und sieht natürlich dementsprechend aus, wie die Spring Break Aufnahmen eines Besoffenen von 1990.
How is the the Action dabei look like, schließlich ist die motherfuckin´ DVD auf FSK 18 ausgelegt. Gehen sich Baddies wenigstens so richtig freaky an die Gurgel? Naja zum Teil wenigstens, es wird viel sinnlos geshootet und der Spoon abgegeben, aber längst nicht aus dem Niveau, das man anhand der Altersfreigabe awaiten sollte. Von einer richtigen Story zu speaken ist eh voll krass überflüssig, nicht mal der Jailhouse Aufenthalt oder die Flucht können sowas wie Highlights auf den Nigga Ass tätowieren, so daß man sich am Ende doch fragt, holy shit was sollte der crazy Mist.
Jetzt könnte man ja wenigstens thinken, das bei so viel insane Celebrities des Sprechgestammels wenigstens der eine oder andere coole Song aus dem Mikro hüpft, aber selbst hier failed Final Fight. Meistens gibt's langweilige Instumentalmucke und wenn dann mal wirklich der Bullshit aus dem Body gerappt wird, klingst das eher nach Impro-Warmmachübung. Ich hab nichts gegen diesen Musikstyle, aber hier ist echt nichts zu counten. Einzig auf dem Humor Sektor gibt einen Ehrenpoint, denn einige der Sprüche kommen echt groovy rüber und regen zum smilen an. Besonders Killas Buddy im Knast hat da einige good Lines. Ansonsten ist der Shit aber zum forgetten und zum sinking in da fuckin´ Sea.
2/10

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