Alle Kurzkommentare


4

Dieser weitgehend konventionelle und langatmige Polizeidetektivthriller mit Gespenster-Einsprengseln kann den Level an unheimlicher Atmosphäre der bisherigen Filmreihe nicht mehr halten. Ergo: das bislang schwächste Kapitel in der Saga. Da kann auch der verstörte Verdächtige mit seinen Einbildungen bei seinem Verhör Nichts groß dran ändern. Die zu Beginn in der Pfütze ertränkte Frau atmet noch, was nun wirklich bei einem sorgfältig inszenierten Horrorthriller nicht sein dürfte, und verfügt später als Geist nicht über die Aura, die man von J-Horrorweibern eigentlich gewohnt ist. Vielmehr strahlt die schwebende Dame in Rot ein impertinentes 70er Flair aus und erinnert vehement an die Heldin Rei in DER TIGER VON OSAKA, dem Original "Zero Woman". Ob das so beabsichtigt war?!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme