Hass, eine Pistole und dreihundert Francs sind alles was dem Schlachter noch geblieben sind.
Gaspar Noe´s beklemmende Reise in die Finsternis hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Die kalte Erzählweise und einer der besten Schauspieler dieses Planeten trugen dazu bei, dass der Streifen Menschenfeind mehr als nur unter die Haut geht. Von seiner Thematik, ist Menschenfeind wohl einer der dunkelsten Filme überhaupt. Gaspar lässt keine Sekunde um tief Luft zu holen und jagt den Schlachter immer tiefer in sein eigenes Universum voller Hass aus dem es kein entkommen mehr gibt. Am Ende dieses Alptraums bleiben uns Wort Wörtlich nur noch einige Sekunden um den Film auszuschalten oder den Kinosaal zu verlassen. Was für ein Schocker!!! Dieser junge, komplett durchgeknallte, auf der Suche nach neuem "versunkene" super-Regisseur Gaspar Noe wird uns in Zukunft noch reichlich mit solchen wuchtigen Werken beschenken. Ich freue mich schon auf Enter The Void , dieser soll in Japans Drogenszene spielen.