"9/11 - DIE LETZTEN MINUTEN IM WORLD TRADE CENTER" ist ein Doku - Spielfilm Mix in dem es darum geht, die Geschichten verschiedener Leute, seien es Überlebende oder auch Gestorbene im World Trade Center vom ersten Treffer einer Passagiermaschine, bis schließlich zum Einsturz beider Türme.
Im Grunde es nur mit Schauspielern verfilmte Interviews, einiger Überlebender, die aber auch für den Zuschauer eine ganze Reihe von fragen aufwerfen.
Wie würde ich in solch einer Situation reagieren?
Kann ich das Verhalten dieser oder jener Person nachvollziehen?
Nun, ich glaube das man (zumindest auf die erste Frage) nur sehr schwer eine Antwort finden wird da, und das machen die Gesichter der Interviewten deutlich, man ganz egal wie man sich entscheidet immer das Gefühl haben wird, etwas nicht richtig gemacht zu haben.
Beispielsweise ist da ein Aktienhändler, der zusammen mit einem Kollegen einem anderen Mann, der einfach nicht mehr konnte geholfen hat, sich jedoch ab einem bestimmten Punkt entschieden hat, sein eigenes Leben zu retten.
Er war einer der letzten, der es geschafft hat.
Sein Kollege und der andere Mann sind im WTC gestorben.
Also was ist in solch einer Situation besser?
Sein eigenes Leben retten und sich für den Rest dessen schuldig fühlen?
Oder doch alles auf eine Karte setzen, um vielleicht doch alle zusammen gerettet zu werden?
Ich kann es beim besten Willen nicht sagen!
Fazit:
Gelungene Doku, die (zumindest mich) sehr zu nachdenken anregt und zwar so genau wie möglich, jedoch in keinster Weise Exploitativ mit den Geschehnissen vom 11 September 2001 umgeht.