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Wenn ein Film so erfolgreich war wie American Pie, dann dauert es auch nicht lange, bis ein zweiter Teil nachgeschoben wird.


Das erste Collegejahr der Freunde Jim, Oz, Stifler, Finch und Kevin ist vorbei. Alle machen sich auf den Weg nach Hause und es ist natürlich Party pur angesagt. Leider ist die erste Party bei Stifler der totale Reinfall. Bevor es richtig losgeht, stehen schon die Bullen in Stiflers Bude und sprengen die ganze Party. Eine neue Idee muss her, also mietet man sich ein Strandhaus, um dort die nächste Party zu feiern. Um an Geld ranzukommen, müssen alle arbeiten, incl. der Stifmeister. Dabei gibt es ein Haufen Probleme: Jim ist laut Michelle eine totale Niete im Bett (siehe Teil 1), deswegen braucht Jim Nachhilfe in Sachen Frauen. Die bekommt er wieder von Michelle, die ihn auf seine große Nacht vorbereitet; der Nacht mit Nadia (siehe wieder Teil 1). Chris muss ohne seine Freundin Heather auskommen, Finch meditiert schon für seine große Liebe, natürlich Stiflers Mom, Kevin versucht wieder bei seiner Ex-Freundin Vicky zu landen und Stifler will eh nur das eine. Das alles nicht so läuft wie geplant und alles ganz anders kommt, sollte klar sein.


Wer den ersten Teil gesehen hat, weiß was ihn erwartet. Und das ist auch gut so, denn American Pie macht genau so viel Spaß wie der erste Teil 1. Die Crew ist zum Glück zusammengeblieben. Einige Charaktere sind dafür in den Hintergrund gerückt, z.B. Mena Suvari oder Tara Reid, dafür haben andere, z.B. Alyson Hannigan, mehr Auftritte.
Die Witze sind wieder ziemlich gut, teilweise unter der Gürtellinie, aber das erwartet man von American Pie.
Das Hauptaugenmerk liegt mal wieder auf Jim, der sich auf seine große nacht vorbereitet. Wie immer bei Looser Jim geht fast alles schief. Kult ist natürlich wieder Jims Vater, der zum Glück auf wieder dabei ist und gleich zu Anfang einen seiner großen Auftritte hat.
Auch der Stifmeister ist wieder in Form, seine großkotzige Art noch derber als in Teil 1.
Ferner würde ich sagen, gibt es hier auch mehr Witze als in Teil 1, viele Lacher sind also garantiert. Zum Ende gibt es noch mal einen kleinen „Bonus“, den man noch aus Teil 1 kennt.


Fazit: Gelungene Fortsetzung, die Teil 1 in nichts nachsteht und sogar noch einen kleinen Tacken besser ist. Für Freunde des derben Humors ein Muss.

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