Review

Nach dem großen Erfolg des Erstling ließ eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten, weshalb zwei Jahre nach dem Original American Pie 2 in den Kinos startete. 

Nach dem ersten Teil ist etwa ein Jahr vergangen. Jim, Oz, Kevin und Finch – die Protagonisten aus dem ersten Teil – haben inzwischen die High School hinter sich gebracht und gehen das erste Jahr aufs College. Doch der Start in ihre ersten Semesterferien ist holprig: Stiflers Partys werden polizeilich verboten, es herrscht Langeweile, und in Liebesdingen geht auch nicht alles den gewünschten Gang. Speziell Kevin leidet darunter, dass sich alles verändert hat, und er wendet sich vertrauensvoll an seinen großen Bruder Tom.

Der macht ihm den Vorschlag, mit seinen Freunden den bevorstehenden Sommer in einem Ferienhaus am Michigansee zu verbringen – danach würden sie die Dinge mit anderen Augen sehen. Alle sind mit diesem Vorschlag einverstanden und packen die Koffer. Die vier stellen jedoch fest, dass sie sich das Haus trotz ihrer finanziellen Zuschüsse und etlicher Gelegenheitsjobs nicht leisten können. Kurzerhand stößt deswegen noch Stifler als weiterer zahlender Hausgast zur Gruppe, und zusammen bricht das Quintett in Richtung des (fiktiven) Städtchens „Grand Harbor“ auf. Vor Ort richten sich die fünf häuslich ein – mit dem Ziel einer großen Party am Ende ihres Aufenthaltes. Während die Gruppe bis zu diesem Ereignis noch einiges überstehen muss und dabei u. a. während des Ferienjobs in eine peinliche Situation im Haus zweier augenscheinlicher Lesben gerät, hat auch jeder einzelne der fünf unterschiedliche Probleme sexueller Natur.

Natürlich wurde die Fortsetzung gedreht aufgrund des Erfolges des ersten Teiles. Künstlerisch gesehen gibt es wenig wirkliche Story zu bewundern. Da die Charaktere aber dennoch eine Entwicklung durchmachen und zudem alle zurückkehren, inklusive der Nebenfiguren wie Jims Vater, kann auch die erste Fortsetzung bestens unterhalten. So steht der Spaß erneut im Vordergrund, wobei sich dieser, welcher vor der Kamera sichtbar vorhanden ist, auch auf die Zuschauer überträgt. Anspruchsvoll sieht dabei erneut anders aus, stört aber nicht. So reicht es auch beim zweiten Mal für lockere 8 Punkte.

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