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Die einzige interessante Szene gibt es gleich zu Beginn, als ein Elefant geschlachtet wird, denn so ein Anblick ist eher selten. Danach gibt es eigentlich nichts Erwähnenswertes mehr, denn vergleichbare Bilder von Eingeborenenstämmen und hungernden Kindern in der Dritten Welt kennt man zu Genüge aus den gängigen TV-Reportagen, die auch noch allesamt informativer und taktvoller sind und den Anspruch erheben, Missstände aufzudecken, sie dem Betrachter immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und den betroffenen Bevölkerungsgruppen eventuell auch durch Spenden und soziales Engagement zu helfen. Aber so eine reißerische Mondo-Grütze wie MONDO CANE TEIL V, die niemanden mehr zu schocken oder verstören mag, weil der Zuschauer längst abgestumpft ist, hat keine solch noble Dimension und beschränkt sich nur darauf, das Elend in dieser Welt auf altmodisch-exploitative Weise zu erfassen.