Cop Dewey muss in New York den Mord an einem reichen Industriellen sowie dessen Frau und Leibwächter aufklären. Während er im Dunkeln tappt, häufen sich die Leichenfunde und überall finden sich Wolfshaare.
Ein Klassiker des Horrorfilms. Tja, und schon bei der Erstsichtung vor vielen Jahren wusste ich nicht zu sagen, weshalb das so ist. Das Ding ist anstrengend und reichlich zäh.
Die Story von Whitley Strieber mag ganz okay sein, entwickelt sich aber viel zu behäbig, um wirklich zu fesseln. Das mindestens 20 Minuten zu viel Gequatschte, zumal Albert Finney als Cop hier auch denkbar unsympathisch rüberkommt. Mit ihm mitfiebern ist also nicht.
Dann wären da noch die Wölfe, die sich viel zu lange Zeit lassen, um mal aufzutauchen. Zuvor sehen wir nur einige Kamerafahrten aus ihrer Egoperspektive mit verfremdenden Farbfiltern, die bei den eh schon sehr dunklen Bildern noch weniger erkennen lassen und den Film ernsthaft anstrengend machen. Davon abgesehen sind da einige Perspektiven daneben gegangen. So sehen wir ein Paar beim Sex aus direkter Nähe, Dazu aber müsste der Wolf neben dem Bett gehockt oder Zoom-Augen haben.
Hält sich die Gewalt zunächst noch in Grenzen, wird sie im Finale unnötig überstrapaziert, insbesondere bei einer Enthauptung durch einen einzelnen Biss. In dieser Form unnötig.
Immerhin wurden einige Szenen und Sets stimmungsvoll eingefangen und Tom Noonan macht als Wolfsexperte trotz strunzdummer Handlungen eine gute Figur. Mehr positives will mir leider nicht mehr einfallen.
Überbewertet und langweilig. Werwölfe oder Wolfsgeister, mehr Lore wäre spanneder gewesen.