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Aristocats setzt da an, wo 101 Dalmatiner und die Hexe und der Zauberer aufgehört hatten. Es wird eine immer belangloser werdende Story, mit gefühlt immer schlechter werdender Zeichentrick und immer mehr musikalischen Einlagen unterfüttert auf das junge Publikum losgelassen.

Vorbei die Zeiten, als die Disney-Zeichentrickfilme noch für die ganze Familie ein Großereignis waren. Hier geht es nur noch darum, die ganz jungen zu vergnügen.

Und das gelingt natürlich perfekt, denn Aristocats ist genauso ein Kind seiner Zeit wie es auch der Zeit seinen Stempel aufdrückt. Von den vorliegenden Filmen von Disney reiht sich Aristocats ganz unten ein, einzig noch von der Hexe und dem Zauberer unterboten.

Wenn es sich hierbei nicht um ein Disney Film handeln würde, könnte man fast meinen, es handele sich um eine überlange Hanna Barbera Zeichentrickfolge. Und das ist eigentlich fast schon zu viel gesagt zur Qualität dieses kleinen Filmchens.

Natürlich - wie bei jedem Disney Zeichentrickfilm - ist der Film zu einem gewissen Grad zeitlos und immer schaubar, aber er hat keinerlei Magie, wirkt halbwegs lieblos gemacht und er ist nach knapp 50 Jahren höchstens noch für Disney-Komplettisten wirklich empfehlenswert.

5 Punkte

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