Review

In der B-movie Abteilung meiner Videothek stehen wirklich nicht mehr viele Streifen die ich nicht gesehen habe.
D- Tox hat bis gestern noch dazu gezählt. Irgendwie hab ich mich nie getraut mir den Streifen anzusehen.
Aber was soll ich sagen er war nicht ganz so schlecht wie ich ihn mir erwartet hatte. Um ehrlich zu sein war er das Beste was ich seit langem von Stallone gesehen habe.
Man darf sich zwar keine filmische Offenbarung erwarten und auch keine neue innovative Geschichte, aber man wird 90 Minuten gut unterhalten.
Vor allem den Anfang des Streifens fand ich überragend gut. Dann driftet man in den guten Durchschnitt ab und erhebt sich nur von Zeit zu Zeit darüber hinaus.

Zur Geschichte: Erfolgreicher FBI Ermittler, der schon 9 Kollegen an einen mysteriösen Killer verloren hat, verliert auch noch seine Freundin der er gerade noch einen Antrag machen wollte. Er verfällt dem Alkohol und wird auf eine Entzugsklinik nur für Bullen hoch in den Bergen entsendet. Ein Schneesturm schneidet sie von der Zivilisation ab und das Sterben alla 10 kleine Negerlein setzt ein.

Trotz der arg vorhersehbaren Story bietet der Film einige ansprechende Szenen und eine beachtliche Schauspielerriege.
Stallone gibt den verzweifelten Fed mit vollem Einsatz, Tom Berenger overactet als fehlbesetzter Hausmeister, Robert Patrick spielt den bösen, harten Bullen und Kris Kristofferson den Anstaltsleiter.
Und trotz aller Schwächen die dieser Film hat kann ich ihm einen gewissen Charme nicht absprechen.
Seien es
• der fabelhafte Anfang
• der schwarze Chef von Stallone
• oder die sympathisch einfache Geschichte
• oder haben sich meine Augen wieder von einigen wohldosierten Brutalitäten blenden lassen.

Wer weiß das schon.

Ich bereue jedenfalls keine Minute und werde ihn mir bei Gelegenheit sicher wieder einmal zu Gemüte führen.

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