Sly's Ausflug in das Genre des Horror-Thrillers ist eine leidlich spannende Mixtur aus Filmen wie "Sieben" , "Shining" und "Das Ding aus einer anderen Welt". Der Großteil, der eigentlich vielversprechenden Besetzung, wird gnadenlos verheizt. Dabei macht Stallone als depressiver Bulle noch die beste Figur. Heimlicher Star des Films ist der atmosphärisch abphotographierte Gebäudekomplex, in dem die Patienten untergebracht sind. Somit reiht sich "D-Tox" nahtlos in die Reihe Sly's erfolgloser Comeback-Versuche wie "Get Carter" oder "Driven" ein. Auch bei Horror-Fans dürfte der Streifen recht bald in Vergessenheit geraten, da der relativ hohe Bodycount einfach zu blutleer in Szene gesetzt worden ist. Alles in allem bietet der Film allerdings genug Unterhaltungswert, um einen verregneten (oder besser noch verschneiten) Sonntag-Nachmittag über die Runden zu bringen. Try it again, Sly!
6/10