Nach deutschen Märchen, dänischen, italienischen, englischen, endlich, wirklich endlich auch mal ein französisches Märchen, das Disneyifiziert werden darf. Nachdem mit Arielle wieder in die Spur gefunden wurde und die "verlorenen Jahre" zwischen Aristocats und Basil endlich der Vergangenheit angehören, begann mit der Schönen und dem Biest auch das Zeitalter, indem Computeranimation Einzug in die Disney-Zeichentrickfilme Einzug hält.
Wie bewährt wird eine bekannte Mär genommen, die drastischsten Elemente entfernt oder verniedlicht, kleine Sidekick-Tierchen oder in diesem Fall Geschirr hinzugefügt, etwas Gesang und Getanze hinzugefügt, elementare Liebesgefühle beschworen und fertig ist das Meisterwerk.
WAs auf den ersten Blick wie ein sarkastischer Kommentar klingen mag, ist in Wahrheit allerdings eine ehrliche Respektsbekundung, denn kein Unternehmen kann so etwas so perfekt in seine starre Schablone reinquetschen wie die Disney Schmiede. Und seltsamerweise, so sehr das alles ja durchgeplant ist, so sehr sieht auch alles nach echtem Herzen aus.Diese späte Rennaissance der Disney-Filme ist nicht nur beeindruckend, sondern tatsächlich auch wegweisend, und der Film ist zeitlos elegant und für jung und alt nach wie empfehlenswert.
Es werden noch ein paar Jahre folgen nach dem neuen Mantra, bevor Disney dann schließlich tatsächlich in eine wirklich prekäre Lage gerät, aber bis dahin ist es noch hin, und derzeit passt alles wie die Faust aufs Auge.7 Punkte