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Wow, ehrlich gesagt bin ich überrascht, und zwar positiv.
Jean-Claude Van Damme hat bewiesen, dass er auch mehr spielen kann als wie diese banalen Rollen, wo es nur um hirnlose Ballerei geht. Tatsächlich könnte man ihm schauspielerisches Talent attestieren, zumindest hatte ich diese Meinung, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Meine anfängliche Skepsis löste sich bald auf; Ich meine damit, was kann man sonst noch von alternden Action-Helden erwarten? Ich habe eigentlich erwartet, dass das wieder so eine 08-15 Arbeit werden würde. Aber falsch gedacht - hier wurde mehr Wert auf Action und Handlung gelegt als auf übertriebene Martial-Arts Einlagen. Sowieso hat Jean-Claude Van Damme wenig Martial-Arts gezeigt, was auch sehr gut funktioniert hat. "Until Death" legt mehr Wert auf Handlung als auf Action, obwohl diese auch relativ schnell erklärt ist.

Van Damme spielt einen Cop, dessen Partner die Seiten geweschelt hat; ausserdem hat er noch ein Drogen- und Alkoholproblem und seine Ex-Frau setzt ihm auch zu. Eines Abends lockt ihn sein alter Partner in eine Falle und schießt ihm in den Kopf. Monate später wacht er wieder aus dem Koma auf und sinnt nach Rache. Soviel zur Handlung. Ich wollte auch nicht so viel vorweg nehmen, da der Film wirklich zu empfehlen ist.

Jean-Claude Van Damme schlüpft hier in eine für ihn völlig untypische Rolle. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass er eigentlich einen Antihelden darstellt, und das wirklich überzeugend. Die anderen alternden Action-Helden sollten sich von so einer Leistung mal eine Scheibe abschneiden.


Fazit: Es war wirklich eine positive Überraschung, so einen guten Action-Film zu sehen. Wirklich gut gemacht.

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