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So schlecht ist der Film jetzt gar nicht mal. Zumindest sollten Schmuddelfilmliebhaber ihren Gefallen finden. Der Anfang ist zwar zäh und eher langweilig, dafür geht es dann gegen Ende richtig ab und einige härtere Szenen und ein rauer Grundtenor sorgen dafür, dass es der Film doch noch schafft, sich über das Mittelmaß zu retten.
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Die erste Stunde ist der absolute Obermüll: eine mit grauenvoller Dixielandmusik unterlegte, schmalzige Gangsterklamotte, die offenbar gerne witzig, frivol, erotisch und pfiffig wäre und letztlich nichts davon tatsächlich ist. Die 4 Verbrecher auf der Flucht, unter denen sich natürlich 2 Liebespaare bilden, turteln miteiander so zuckersüß, dass sich einem pausenlos der Magen umdreht. Erst in der letzten halben Stunde kippt die Stimmung ganz plötzlich und der Film wird ab da härter und auch geringfügig besser. Der Romantikquatsch weicht teils recht bösen Misshandlungen. Der Spezialeffekt mit den in Großaufnahme durchschossenen Händen ist z.B. gar nicht mal übel gemacht. Da die Weiber aber nicht gerade umwerfend aussehen, kann ich auf alle nachgedrehten Hardcoreszenen gerne verzichten.