Review

Gesamtbesprechung

Die in den Vereinigten Staaten von Amerika hochdekorierte Serie 'Dexter' hat insgesamt 8 Staffeln mit 96 Folgen. Jede einzelne Folge ist visuell ein Augenschmaus - mein erstes Lob geht also an die Technik, die das ermöglicht hat.

Die Hauptdarsteller Michael C. Hall und Jennifer Carpenter als Geschwisterpaar Morgan sind einfach der Hammer. Vor allem Michael C. Hall als Massenmörder, der sein Tagwerk bei der Mordkommission von Miami verbringt, konnte mich restlos überzeugen. Wie er den emotional nicht vorhandenen Dexter Morgan über 8 Staffeln gespielt hat, ist aller Ehren wert.

Aber auch seine 'Film-Schwester' Jennifer Carpenter als Debra Morgan hat im Laufe der Serie gezeigt, dass sie viel mehr als nur Fluchen und Schimpfworte kann. Ihre Performance v. a. in den beiden letzten Staffeln war für mich umwerfend.

Die Nebenrollen (wenn man denn bei einer so lange laufenden Fernseh-Serie überhaupt davon sprechen mag) sind mit so unglaublich talentierten Schauspielern wie David Zayas oder Desmond Harrington besetzt oder werden von 'alten' Veteranen wie Jimmy Smits (Miguel Prado in der 3. Staffel) oder Edward James Olmos (6. Staffel) gespielt.

Insgesamt ist die Serie somit ein Fundus für jeden, der tolle Schauspielerei mag.

Ich gebe zu: Auf das Ende der Serie hin wird es immer wieder mal unglaubwürdig - v. a. wenn Dexter Morgan aus einer eigentlich unmöglichen Situation flüchten kann. Aber dennoch wurde ich auch hier sehr gut unterhalten. Allerdings hat die Serie ab der 6. Staffel nicht mehr das Niveau der vorherigen.

Leider war das aber auch zu erwarten. Schließlich gab es für mich bis zu Beginn der 6. Staffel keine bessere TV-Serie. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte 'Dexter' gut und gerne 11 Punkte verdient gehabt.

Ich sehe deshalb über die wirklich nicht mehr so guten letzten drei Staffeln hinweg (ich möchte nicht schlecht) sagen und bewerte die TV-Serie in der Gesamtschau mit

10/10.

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