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Mit Scream 3 beendete Regisseur Wes Craven scheinbar die Reihe um den Ghostface Killer.

Ein gelungener vorläufiger Abschluss der nicht ganz mit den beiden Vorgängern mithalten kann dennoch aber nur ein wenig schwächer ausfällt.

Dabei beginnt der Film wie schon die Vorgänger mit einer spannenden Auftaktsequenz.
Als Opfer fungiert hierbei ein gewisser Cotton Weary, welcher von dem Killer getötet wird, da dieser auf der Suche nach Sidney Prescott ist.
Anschließend spielt der dritte Teil selbst in der Traumfabrik da Craven hier das Film in Film Prinzip anwendet.
So soll der dritte Teil der Stab Reihe gedreht werden.
Sehr schnell aber werden die Darsteller zur wirklichen Opfern wobei der Killer nach der Reihenfolge des Drehbuches vorgeht.
Sidney selbst hat sich dabei Anfang des Filmes von der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Als sie allerdings einen Anruf erhält beschließt sie sich ihrem Alptraum zu stellen und gemeinsam mit ihren Freuden Gale, Dewey sowie den ermittelten Beamten den Killer zu jagen...

Wie schon die beiden Vorgänger verfügt Scream 3 über eine gute und spannende Story welche dafür sorgt das kein Leerlauf entsteht plus überzeugenden Schauspieler Leistungen.
Zwar will der Film sich zum Schluss dann doch nicht an die im Film vorgestellte Regel halten wonach jeder sterben kann dennoch ist die Opferzahl hoch.
Allerdings fallen die Morde nicht ganz so blutig wie bei den Vorgängern aus.
Zumal abgesehen von den bekannten Figuren sowie Detective Kincaid es sich sichtlich um Kanonenfutter handelt.
Immerhin gibt es durch das Spielen in den Hollywood Studios einige schöne Anspielungen auf die Filmindustrie und den üblichen Mechanismen inklusive Gast Auftritten.

Ansonsten hält man sich an die bekannte Mischung aus Thriller, Horror sowie Komik die auch im dritten Teil gut ausbalanciert ist.

Stark diskutabel ist dagegen der Schluss. 
Was hier geboten wird mag sich in der Theorie gut angehört haben wirkt dann im Film aber doch deutlich an den Haaren herbeigezogen.
Auch die Logik setzt hier mindestens einmal böse aus.

Somit ist Scream 3 schwächer als die beiden Vorgänger aber dennoch deutlich stärker als die x-te Kopie des legendären Originales. 
Deswegen auch starke 8 Punkte.

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