Review

Zur Handlung muß ich wohl nichts mehr schreiben also um es vorweg zu nehmen: der Film war eine furchtbare Enttäuschung!!!
Es war schlimm zu sehen, wie ein schlechter Filmbuchautor und ein unfähiger Regisseur ein  Buch so ruinieren können. Der
Film rast durch die einzelnen Stationen des ersten Buches, blendet permanent dramatische Hintergrundmusik ein wenn ein dämmlicher Satz gesagt
wird, den C.P. seine Protagonisten niemals hat sagen lassen. Es tut
auch weh zu sehen, wofür sich Jeremy Irons hergibt, wenn er hier den
faden Brom spielen muss. Die Rolle der Aria, der stolzen Elfin, ist ebenfalls ein absoluter Witz. Dem Regisseur ist es auf einmalige Weise  gelungen, sie auf eine
Eragon-schmachtende, dabei aber nichts Kluges von sich gebende blonde
Quotenfrau zu reduzieren, wie eine Elfin sieht sie übrigends nicht aus.
Von Anfang an werden Entscheidungen vorweggenommen, die das Buch erst
zum Schluss enthüllt.
Den ganzen Film über hat man den Eindruck, das dieser eigentlich für
3 Stunden Länge konzipiert war. Dann hat sich Fox entschieden doch lieber
im Sinne der jüngeren Gäste den Fim auf 1.5 Stunden zu verkürzen. So
passt keine Handlung an die andere. Manche Situationen, die im Buch 200
Seiten auseinander liegen werden mit leichter Hand gleich auf einmal
abgehandelt. So kommt Eragon gerade von einer 20 jährigen, leicht
lasziven Angela (im Buch als ältere Hexe beschrieben) und trifft keine
2 Minuten später auf die Urgals (im Buch treffen Brom und Eragon auf
ein masssakriertes Dorf voller Dorfbewohner) und wendet instinktiv
einen Zauber an.
Total für die Füße ist als Eragon den kleinen strampelnden Drachen zum ersten Mal in
die Luft wirft - der fliegt nämlich gleich außer Sichtweite. Es dauert
keine 5 Sekunden und Eragon rutscht die Enttäuschung ins Gesicht weil
der Drachen weg ist. Die kommt aber nach bereits 10 Sekunden wieder,
ist voll ausgewachsen und begrüßt ihn mit den Worten: Hallo, ich bin
übrigends Zafira und Du darfst mich reiten.....Hallo! Selten dämlich. Und so geht das weiter und weiter.......

Fazit:

Eigentlich müsste man diese Verfilmung dem Regisseur um die Ohren hauen
und ihn zwingen den ersten Teil noch mal von Peter Jackson nachverfilmen zu lassen. So wird es aber nur ein primitives Machwerk
bleiben, dass Lust am zweiten und dritten Teil an keiner Stelle
aufkommen lässt.
Ein Anwärter auf den schlechtesten Film des Jahres 2006.

1 Gnadenpunkt für den Drachen.

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