Review

Diesen Film zu bewerten ist kein ganz einfaches Unterfangen. Denn ganz so schlecht wie er gemacht wird und ich auch dachte, ist er nicht unbedingt. Sein größtes Problem ist wohl das, was Unwissende (zu denen ich auch gehöre) die die Bücher nie gelesen haben. Es geht in diesen knapp 1,5 Std einfach alles zu schnell, es wirkt alles wie im Zeitraffer und der Handlung zu folgen ist nicht sehr einfach. Ein anderes großes Problem ist das Fehlen der Eigenständigkeit. Wenn man Star Wars, Stargate, StarTrek, E.T., unendliche Geschichte und weiter Sci-Fi Märchen kennt bzw. teils auswendig weiß, bekommt man eine Menge Dejavus, denn so ziemlich alle Action- und Fantasyszenen hat man so ähnlcih schon überall anders gesehen, auch einige Handlungsstränge weisen starke Parallelen auf. Im Prinzip kann man sich nur 90 Minuten lang wilde, märchenhafte Effekte (die man aber auch schon besser gesehen hat) ansehen und auf sich wirken lassen. An die Komplexilität der oben genannten Werke kommt Eragon aber in keinem Zeitpunkt auch nur annähernd ran. Nach ca. 1 Woche hat man schon fast alles wieder vergessen, der Wiedererkennungwert als eigenständiger Film fehlt einfach. Es wirkt die ganze Zeit nur wie ein überlanger Trailer. Es ist sicher nicht einfach, so eine wohl sehr komplexe Geschichte grundsätzlich zu verfilmen, deswegen gibts für den Versuch und einige gelungene Effekte/Momente noch 4/10.

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