Jedes Jahr kurz vor Weihnachten, kommt ein Fantasyilm in die Kinos, seitdem immensen Erfolg von "HDR" ein absoluter Standard, wenn es nach den Machern und Studios geht. Da Fantasy wieder attraktiv und in ist, muss jeder etwas vom Kuchen haben, solange das Interesse noch besteht. Nun ja, einzig Platzhirsch "Harry Potter" sorgt für volle Kassen und nicht jeder Film lief im Winter oder Herbst. "Eragon" basierend auf dem Roman von Christopher Pasolini, sollte der Auftakt für eine Trilogie a la "HDR" sein, nur leider wurde ein relativ simples Büchlein noch simpler umgesetzt. Als kurzweiliger Blockbuster Made in Hollywood geht der Film ja noch in Ordnung, nur leider hätte man Stefan Fangmeier die Effekte machen lassen und nicht Regie führen lassen. Somit kommt der Film bei den Effekten gut in Fahrt, während die Story und Dramaturgie irgendwo in einer Grube schlummern. Das Potenzial von Ed Speleers wurde auch völlig versämmelt, so arbeitet der gute auf m Bau???? Tja, kein Witz, sondern harte Realität. Die ganze Last des kommerziellen Erfolges lagen auf seinen Schultern, denn die ganzen A - Schauspieler wie Jeremy Irons, Robert Carlyle oder John Malkovich können in ihren Spartenrollen kaum etwas reißen. Somit bleibt im Endeffekt ein hübsch gefilmter Film, der leider ewig braucht um in die Gänge zu kommen und das Potenzial der arg ausgeluschten Story vernachlässigt. Der Film sollte die neue Trilogie eröffnen, tötete aber die Erwartungen ab. Obwohl als hirnloses Spaßvehikel taugt der Film allemal was, denn er nicht schlecht, leider aber auch nicht super.