Alle Kurzkommentare


6

Ein absolut konventionelles Fantasy-Abenteuer, bei dem sich jeder genau vorstellen kann, wie es abläuft. Im Grunde ist es die gleiche alte Story vom verträumten jugendlichen Helden, der zuerst seine Familie verliert und dann in die Welt zieht, um eine Prinzessin aus den Klauen eines dunklen Fürsten zu befreien, wie im ersten KRIEG DER STERNE - auch die Schüler-Lehrer-Beziehung zwischen Eragon und Meister Brom weist einige Parallelen zu der von Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi auf. Anstatt mit einem X-Wing-Raumgleiter geflogen wird halt auf einem Drachen geritten, wobei diese Szenen erwartungsgemäß flott und imposant sind. Auch das knuffige blaue Drachenweibchen Saphira und dessen bedingungslose Treue zu seinem Jockey sind rührend umgesetzt. Kein Meilenstein, aber in jedem Fall besser als z.B. der grausige DRAGONHEART.

3

Machen wir es kurz. Der Film ist Heer der Ringe für Arme. Die Story lockt niemanden hinter dem Ofen vor und die Leistung der Schauspieler auch nicht. Der einzige Lichtblick ist die Tricktechnik. Ansonsten kann man den Film in die Tonne kloppen. Man Fazit: Ankucken oder was Sinnvolles tun. Bewertung: 3 von 10 Punkten.

3

Dieser Fantasyfilm ist recht gelungen. Der Drache wirkt sehr echt, und Fantasyfans kommen auf ihre Kosten. Die Story  fängt etwas langsam an, doch dann entwickelt sich das ganze zum Blockbuster ohne Längen. Die ganze Story ist  einzigartig.  Langweilig wird es kaum, und auch die Effekte des Films sind ganz gut hingekriegt worden. Der kleine Drache sieht sehr niedlich aus.  Der halbe Film spielt sich im Wald ab. Die bösen Kreaturen sind wirklich gruselig. Die Kampfszenen sind sehr actionreich und atemberaubend. Das Finale ist das was man sich als Finale wünscht. Eragon liegt über den Durchschnitt und dass es davon noch eine oder zwei Fortsetzungen geben wird, ist klar. FAZIT: Fantasykino der Extraklasse.

3

Ich kenne den Roman nicht, der ist aber sicher besser als dieses Machwerk. Unmotiviert, dialoggrausig, mit mäßigen Effekten überladen, überhastet und flach wie ein Stück Papier, so kann man den Film zusammenfassen. Das Buch soll ja ganz passabel sein, aber was hier geboten wird, ist Verarschung der Zuschauer. Ein Flickwerk, von Epik keine Spur, und wenn Jeremy Irons nicht so bemüht spielen würde, wäre das meiste kaum auszuhalten. Dass "Herr der Ringe" das Wasser nicht gereicht werden würde, war ja schon von Anfang an klar, aber es fällt tatsächlich noch ärmer aus, als gedacht. Da wäre weit mehr drin gewesen. Fazit: Bei keinem anderen Film in der letzten Zeit hat man so stark gemerkt, dass hier nur Geldmacherei im Spiel war und nicht die Absicht, einen guten Film abzuliefern. Schade, schade...

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