Review

Scott Spiegels "Intruder" gehört meiner Meinung nach zu den überschätztestn Filmen des Slasher-Genres. Objektiv betrachtet, handelt es sich um einen herkömmlichen Low-Budget-Schlitzer, der lediglich durch seine wenigen dafür herben Gewaltszenen und übertrieben-kreative Kameraeinstellungen aus der Masse heraussticht. Die erzeugte Atmosphäre ist sicherlich ganz gut aber nicht wirklich beängstigent, gleiches gilt für den Spannungsbogen. Insgesamt kann man sagen, dass das Szenario glaubhaft und routiniert umgesetzt ist aber nicht über das gewisse "Etwas" verfügt, um sich wirklich von der nicht enden wollenden Welle ähnlicher Filme abzuheben.

Die Schauspieler spielen aktzeptabel aber nicht überragend, wirken teilweise aber arg amateurhaft. Kann man aber mit leben...
Scott Spiegel liefert unterm Strich einen durchaus sehenswerten Slasher ab, der Freunden des Genres zumindest in Maßen gefallen wird. Allerdings handelt es sich nicht um den Pflichtfilm, für den ihn viele gerne ausgeben. Die nicht allzu zahlreichen Splattereffekte sind aber wirklich beachtlich und verdienen eine gesonderte Erwähnung an dieser Stelle :)

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